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Bayern stärkt die Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)

 

Bayern setzt erhebliche Mittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) für Finanzinstrumente ein, damit unsere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im internationalen Wettbewerb bestehen können. Nachdem in der vergangenen Förderperiode insgesamt 21,5 Mio. Euro EFRE-Mittel in drei Beteiligungsfonds investiert wurden, sind in der neuen Förderperiode 2014 – 2020 sogar insgesamt 35 Mio. Euro EFRE-Mittel für vier Beteiligungsfonds eingeplant. Damit erhöhen wir gezielt die Eigenkapitalbasis junger und expansionswilliger KMU in Bayern.

Voraussetzung für die Bereitstellung von EFRE-Mitteln ist, dass jede Beteiligungsgesellschaft in die EFRE-Fonds noch eigenes Geld in gleicher Höhe einbringt. Sämtliche Erträge fließen in die Fonds zurück und stehen damit wieder für neue Beteiligungen zur Verfügung. So erlangt das eingesetzte öffentliche Geld eine enorme Hebelwirkung.

Die Finanzierung der Fonds erfolgt im Rahmen des EFRE-Programms „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“. Dafür konnte Bayern bis 2020 insgesamt rund 495 Mio. Euro akquirieren. Ziel des Programms ist es, die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft zu stärken und die Zukunftsfähigkeit regionaler Wirtschaftsräume zu unterstützen. Die geförderten Maßnahmen leisten einen wesentlichen Beitrag zur Sicherstellung gleichwertiger Lebens- und Arbeitsbedingungen in allen bayerischen Regionen. Dieser strukturpolitische Aspekt des EFRE-Programms zeigt sich auch darin, dass der Mitteleinsatz schwerpunktmäßig in Regionen vorgesehen ist, die mit besonderen Herausforderungen konfrontiert sind.

Das bayerischen EFRE-Programm konzentriert sich auf fünf Bereiche:

  • Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation
  • Klimaschutz
  • Hochwasserschutz 
  • Nachhaltige Entwicklung funktionaler Räume 
  • Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von KMU

Die Förderung durch Finanzinstrumente beschränkt sich in der laufenden Förderperiode ausschließlich auf die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von KMU. In allen anderen Bereichen erfolgt die Förderung durch Zuschüsse.

In Kooperation mit der BayBG wurde als eines von vier Finanzinstrumenten ein revolvierender und grundsätzlich thesaurierender Risikokapitalfonds für Beteiligungen an KMU aufgelegt. Der Freistaat Bayern und die BayBG stellen dafür zusammen 20 Mio. Euro bereit. Durch die bessere Versorgung mit Eigenkapital erhöhen wir die Innovationskraft und die Wachstumschancen kleiner und mittlerer bayerischer Unternehmen. Je Zielunternehmen können hierfür bis zu 2 Mio. Euro investiert werden, vorrangig in der Start-up- und Expansionsphase innovativer KMU. Ein substantieller Teil der Mittel muss im EFRE-Schwerpunktgebiet eingesetzt werden.

Der Zuschlag zu Gunsten der BayBG fiel im Rahmen eines öffentlichen Interessensbekundungsverfahrens, bei dem unter anderem die Qualität des Managements und die Erfahrung im Beteiligungsgeschäft beurteilt wurden. Wie schon in der EFRE-Förderperiode 2007 – 2013 hat die BayBG mit ihrem Konzept eines Risikokapitalfonds für Beteiligungen an KMU überzeugt und nunmehr zum zweiten Mal europäische Fördermittel für den genannten Empfängerkreis erhalten. Mit der BayBG haben wir einen verlässlichen Partner, der auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen kann. Davon profitieren die unterstützten KMU in hohem Maß.

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