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Kommunikationslösungen für die „Digitale Fabrik“

 

Effiziente Geschäftsprozesse und reibungslose elektronische Kommunikation gehören heute zu den zentralen Erfolgsfaktoren eines jeden Unternehmens. Genau für diese Anforderungen bietet Retarus sichere Managed Cloud Services und betreibt sie in Rechenzentren weltweit.

Die Digitalisierung hält Einzug in immer mehr Fabrikhallen: Unter Stichworten wie „Industrie 4.0“ oder „Internet of Things“ (IoT) wird dabei vor allem auf smarte Maschinen gesetzt. Laut Berechnungen des renommierten Forschungsinstituts „Gartner Inc.“ sollen bis 2020 bereits rund 25 Milliarden Geräte mit dem Internet verbunden sein. Um auch die elektronische Kommunikation fit für diese Zukunft zu machen, sind zuverlässige Messaging-Prozesse gefragt. Die Herausforderungen reichen von der Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) über die automatisierte Lieferplan- und Dispositionsabwicklung bis hin zum Austausch von Konstruktionsdaten. Hinzu kommen komplexe IT-Prozesse beim rechtsverbindlichen Rechnungsversand und EDI-Datentransfer. Um diese Anforderungen zu erfüllen und die weltweite Kommunikation zu optimieren, vertrauen Fertigungs- und Zulieferbetriebe auf die Managed Cloud Services von Retarus – darunter führende Industriekonzerne wie Continental, Honda, Linde oder Osram. Unter anderem werden die Dienste derzeit von 23 der DAX 30 Unternehmen genutzt.

Automatisierte Kommunikation unter Maschinen
Genauso vielfältig wie die Anwender sind auch die Einsatzszenarien: Um mit unterschiedlichsten Endgeräten zuverlässig zu kommunizieren, setzt die Industrie auf automatisierte Lösungen. Wichtig ist dabei, dass die Integration in bestehende IT-Systeme möglichst nahtlos und ohne größere Eingriffe in die bestehende Infrastruktur erfolgt. Die Retarus Services greifen daher auf eine Reihe standardisierter Schnittstellen zurück. Mit Retarus SMS for Applications beispielsweise können Systeme und mobile Maschinen direkt über das Mobilfunknetz miteinander kommunizieren. Dabei senden Maschinen fortlaufend SMS-Nachrichten über ihren aktuellen Betriebsstatus an zentrale Wartungssysteme. Dank der so gesammelten Daten, können diese einen bevorstehenden Wartungsbedarf bereits vorhersehen, noch bevor die Störung eintritt. Gerade bei weit verteilten Maschinen- oder Fuhrparks ist das ein immenser Vorteil, um die Fertigung am Laufen zu halten. Weltweit werden laut Analysten bereits heute 230 Millionen SIM-Karten auf diese oder ähnliche Weise außerhalb von Mobiltelefonen genutzt. Dabei ist die Kommunikation nicht auf den SMS-Standard beschränkt. Mit Retarus Mail for Application können kritische Systeme etwa auch über die E-Mailschnittstelle kommunizieren – ohne dafür auf die Verfügbarkeit der firmeninternen E-Mail-Infrastruktur angewiesen zu sein.

Elektronischer Datenaustausch für vereinheitlichte Produktionsprozesse
Die Automation von Kommunikationsprozessen ist eine der Grundideen der „Digitalen Fabrik“. Diese lässt sich am besten realisieren, wenn die übertragenen Daten möglichst einheitlich sind. Hierfür setzen viele Unternehmen auf EDI (Electronic Data Interchange), ein weltweit gebräuchliches Verfahren zum geregelten Datenaustausch. Im engeren Sinn werden mit EDI konkrete Verfahren und Vereinbarungen bezeichnet, die zwischen Firmen einer bestimmten Branche oder durch Normierungsvorschläge von Branchenverbänden entwickelt wurden. Häufig kommt EDI daher in Prozessen der produktionsrelevanten Logistik zum Einsatz, etwa bei der Materialbeschaffung. Auch Hersteller in der Automobilindustrie tauschen vielfach Transaktions- oder Konstruktionsdaten per EDI aus. Retarus bietet in diesem Umfeld neben speziellen EDI Industry Solutions den Dienst Fax2EDI an. Auftraggeber übermitteln dabei ihre Daten, beispielsweise Bestellungen, wie gewohnt per Fax. Dieses Medium ist nach wie vor in vielen Branchen weit verbreitet. Die eingegangenen Fax-Dokumente durchlaufen anschließend eine OCR-Engine (automatische Texterkennung) und werden vollständig maschinell verarbeitet. Nach dem Abgleich werden die Daten in das passende, strukturierte Zielformat konvertiert und zugestellt. Die Empfänger können die strukturierten Daten sodann automatisiert in ihren ERP-Systemen, wie beispielsweise SAP, verarbeiten. Zusätzlich erhalten Anwender bei Bedarf auch die originalen Fax-Dokumente, zum Beispiel, um sie kontrollieren und archivieren zu können.

Standards und Datensicherheit entscheidend für den Erfolg
Die Beispiele zeigen, wie wichtig hoch entwickelte und branchenübliche Schnittstellen für die industriellen Kommunikationsprozesse im digitalen Zeitalter sind. In der Studie „Handlungsempfehlungen für Industrie 4.0“ rät der Branchenverband BITKOM zudem dazu, dabei „stets ein Höchstmaß an Datenschutz und Transparenz zu gewährleisten“, um Vertrauen für die digitale Fertigung zu schaffen. Globale Betriebe sollten mit Blick auf ihre Expansionsstrategie auch die sofortige Verfügbarkeit und internationale Flexibilität der genutzten Cloud Services überprüfen. In Sachen Sicherheit fordert der BITKOM außerdem, die Industrie müsse offene, kompatible Verschlüsselungsstandards herbeiführen. Als Beispiel wird die EU-Datenschutzgrundverordnung genannt, die mit ihren hohen Anforderungen „internationaler Vorreiter“ sei. Die Messaging Services von Retarus unterstützen diese und viele weitere branchenspezifische Vorgaben schon heute. Bereitgestellt werden die Dienste dabei grundsätzlich aus firmeneigenen und selbstbetriebenen Rechenzentren weltweit.

 

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