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18.05.2018

Achter Börsengang eines BayBG-Portfoliounternehmens

NFON erfolgreich an Börse gestartet

Einen souveränen Start hat die NFON AG, ein europaweit führender Anbieter von Cloud-Telefonie, am 11. Mai an der Frankfurter Börse (Prime Standard) realisiert. Die Erstnotierung lag mit 13 Euro mehr als 10 Prozent über dem Emissionskurs. Diese überzeugende Performance ist angesichts des volatilen Börsenumfelds keine Selbstverständlichkeit. Europaweit mussten in den ersten Monaten 2018 bereits 14 geplante Börsengänge abgesagt werden, berichtet Reuters.

Die Bewertung von NFON lag bei insgesamt 166 Mio. Euro. Die Erlöse des IPOs beliefen sich auf 80,5 Mio. Euro, wobei rund 50 Millionen im Unternehmen bleiben, das damit seine weitere Wachstums- und Internationalisierungsstrategie umsetzt. Rund 30 Mio. Euro gehen an die Altinvestoren, zu denen seit 2008 die BayBG zählt. Die BayBG war einer der ersten Investoren des 2007 gegründeten Münchner Unternehmens, das seitdem dynamisch gewachsen ist: Heute beschäftigt NFON 200 Mitarbeiter an zwei deutschen und 13 europäischen Standorten.

„Wir sind vom weiteren Erfolg des Unternehmens überzeugt. Wir haben daher nur den Teil unserer Aktien abgegeben, der für das Erreichen der kritischen Masse für einen erfolgreichen IPO notwendig war“, erläutert Marcus Gulder, BayBG-Bereichsleiter Venture Capital. „Wir werden NFON auch in Zukunft begleiten und unterstützen.“

Für die BayBG bedeutet der NFON-IPO bereits den achten Börsengang eines Portfoliounternehmens. Zuletzt war die Würzburger va-Q-tec AG im September 2016 an die Frankfurter Börse gegangen. CANCOM SE oder Dr. Hönle AG sind weitere Beispiele.

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