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28.08.2017

BayBG-Beteiligung beschleunigt Wachstumskurs von German RepRap

Innovatives 3D-Druckverfahren sichert technologischen Vorsprung

Die BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft hat sich im Rahmen einer Gesamtfinanzierungsrunde in siebenstelliger Höhe als Minderheitsgesellschafter bei der German RepRap GmbH engagiert. Das Unternehmen positioniert sich mit der Entwicklung eines neuen 3D-Druckverfahrens als Technologieführer für den Einsatz in neuen Produktbereichen in der Industrie.

Das innovative 3D-Druckverfahren von German RepRap ermöglicht ganz neue Anwendungen in der Industrie, z. B. in der Medizintechnik oder im Automobil- und Maschinenbau. Mit eigens entwickelten Druckmaterialien können mit der sogenannten Liquid Additive Manufacturing-Technologie (LAM) größere und komplexere Werkstücke hergestellt werden. Auch die deutlich höhere mechanische Belastbarkeit bietet der Industrie Vorteile und neue Einsatzmöglichkeiten. „Unsere B2B-Kunden schätzen es sehr, dass 3D-Drucker von German RepRap einen „Open Source“-Ansatz bieten. Es ist möglich, eigene individuelle Prozesse zu definieren, das Material zu wechseln, die Temperatur oder die Geschwindigkeit anzupassen. Das hebt sie entscheidend von den, meist geschlossenen, Systemen des Wettbewerbs ab“, erklärt Florian Bautz, Gründer und Geschäftsführer von German RepRap das große Interesse am Markt nach seinen 3D-Druckern. „Die BayBG hat in German RepRap investiert, weil wir dem Unternehmen schnelleres Wachstum durch zügige Markterschließung ermöglichen wollen“, so Lukas Biberacher, Investmentmanager der BayBG.

Über BayBG:
Die BayBG ist einer der größten Beteiligungskapitalgeber für den Mittelstand. Sie ist aktuell bei rund 500 Unternehmen mit mehr als 300 Mio. Euro engagiert. Mit ihren Venture Capital-Investments und Beteiligungen ermöglicht die BayBG mittelständischen Unternehmen die Umsetzung von Innovations- und Wachstumsvorhaben, die Regelung eines Gesellschafterwechsels oder der Unternehmensnachfolge, die Optimierung der Kapitalstruktur sowie die Umsetzung von Turnaround-Projekten.

German RepRap:
German RepRap wurde im Jahr 2010 zunächst als B2C-Anbieter gegründet. Seit 2015 werden allerdings ausschließlich Geräte für den professionellen Einsatz im B2B-Bereich und in Forschungseinrichtungen entwickelt und weltweit vertrieben. Die LAM-Produkte ergänzen das bestehende 3D-Druckersortiment von German RepRap somit optimal. 

 

Auf einen Klick: 
5 Anwendungsbeispiele von German RepRap 3D-Druckern

 


Wer hat’s erfunden?
Das innovative 3D-Druckverfahren, das German RepRap entwickelt hat, basiert auf dem Prototypen, der vom englischen Wissenschaftler Adrian Bowyer entwickelt wurde. RepRap steht für Replicating Rapid-Prototyper. Bowyers war an einer schnellen Verbreitung seiner bahnbrechenden Fertigungstechnologie interessiert. Deshalb teilte der Erfinder sein Know-how, Baupläne und Anleitungen im Jahr 2005 als Open Source Projekt in einem Blog mit Interessierten weltweit.

Rückfragen: karin.baderbaybgde, 089 122280-174

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