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01.06.2017

BayBG reicht erneut Beteiligung an Laserspezialisten aus

Photon Energy beschleunigt internationalen Wachstumskurs

München/Ottensoos. Die BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft hat an die Photon Energy GmbH, Ottensoos, erneut Beteiligungskapital ausgereicht. Der innovative Anbieter von Laserstrahlenquellen und Systemen zur Laserbeschriftung nutzt das zusätzliche Kapital zur weiteren Markterschließung in der Industrie und in Forschungseinrichtungen.

„Mit unserer neuesten Generation von Ultrakurzpulslasern im Picosekundenbereich haben wir uns auf die Medizintechnik fokussiert. Sicherheit für den Patienten steht bei jeder Operation im Fokus. Ein Baustein für OP-Sicherheit ist eine akurate, überdurchschnittlich langlebige und vor allem korrosionsfreie Beschriftung. Und genau das garantiert unser neuestes Laser-Beschriftungs-System den Herstellern chirurgischer Instrumente“, so Dr. Hans Amler, Geschäftsführer der Photon Energy GmbH. Die Ultrakurzpulslaser für die Medizintechnik erweitern das Sortiment von Laserstrahlquellen und Lasermarkieranlagen für die industrielle Materialbearbeitung bei OEMs und in Forschungseinrichtungen. Dabei bietet Photon Engergy für nahezu alle Materialien, wie Metalle, Kunststoffe, Glas oder Keramik, ein passendes Lasersystem.

„Die BayBG hat sich erneut als Minderheitsgesellschafter bei der Photon Engergy engagiert, weil wir das Unternehmen seit über 15 Jahren international als zuverlässigen Partner der Industrie und Forschung kennengelernt und begleitet haben“, begründet Ruth Diringer, Projektmanagerin, die Investmententscheidung der BayBG. „Als Grundlage für den Markterfolg des Unternehmens sehen wir den innovativen Unternehmensansatz verbunden mit einem hohen Qualitätsanspruch, umfassender Betreuung und maßgeschneiderten Lösungen für die Kunden“, so Diringer weiter.

 

In der Industrie gelten Ultrakurzpulslaser, wie Picosekunden-Laser (ps-Laser), als Schlüssel zur Ultrapräzisionsbearbeitung von Werkstücken und Produkten. Der Clou an diesem innovativen Laserverfahren ist die extrem kurze Pulsdauer, durch die wenig Wärme auf das Werkstück übertragen und das umliegende Material weniger geschädigt wird. Im Ergebnis kann die gewünschte Materialabtragung (Laserablation) genauer dosiert werden. Insbesondere für filigrane Metallbearbeitung, wie in der Medizintechnik, sind die sauberen Schnittkanten, die eine Nachbearbeitung nicht erforderlich machen, von Vorteil.