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22.06.2015

Bereit für Industrie 4.0

HTG stellt neues SPS-fähiges Gewindeprüfsystem vor

München/Oberhaching, 22.06.2015. Trotz aller Fortschritte der optischen und elektronischen Messtechnik ist die mechanische Gewindeprüfung per Lehrdorn bei wichtigen und sicherheitsrelevanten Schraubverbindungen weiterhin die zuverlässigste und sicherste Methode. Um die Effizienz bei dieser mechanischen Prüfung zu erhöhen, hat die HTG High Tech Gerätebau GmbH, Oberhaching, ein automatisiertes, rechnergesteuertes Gewindeprüfsystem, ThreadGauge, entwickelt. Das System entspricht nicht nur allen Qualitäts- und Prüfanforderungen nach ISO 1502, sondern auch den Bedürfnissen und Notwendigkeiten einer integrierter Produktion, Steuerung und Kontrolle – was heute mit dem Schlagwort Industrie 4.0 charakterisiert wird.

 ThreadGauge arbeitet mit einem patentierten, nicht verkantenden Lehrdorn. Die von HTG entwickelte Technik gleicht bei der Prüfung die Vorschubkraft des Lehrdorns über eine bewegliche Hülse aus. Damit ist eine der bisherigen Hauptursachen einer fehlerhafter Messung, die durch eine ungleichmäßige Krafteinwirkung entstand, zukünftig nahezu ausgeschlossen. Es wird nicht nur das unmittelbare Gewinde geprüft, das notwendige Drehmoment ermittelt, sondern auch die Gewindetiefe exakt gemessen. So erlaubt ThreadGauge eine schnelle, motorische und objektive 100 %-Kontrolle nahezu aller Sack- und Durchgangs- sowie Außengewinde. Das Prüfsystem ist frei parametrierbar, das heißt, es können neben metrischen Gewinden mit verschiedenen Steigungen z.B. auch Zoll-Gewinde oder kundenspezifische Gewinde für Spezialanwendungen geprüft werden. Bei einer Taktzeit von circa 8 Sekunden je Prüfung, ist ein automatischer Lehrdornwechsel möglich.

Die Alleinstellung des Systems, das je nach Variante eine Prüfung von M3 bis M30 ermöglicht, beruht aber auch und ganz besonders in der externen Schnittstelle. Als erstes automatisiertes Gewindeprüfsystem ist ThreadGauge vollständig SPS- und Bus-fähig, somit auch nachträglich in bereits bestehende oder projektierte Fertigungsanlagen implementierbar. So können jetzt auch bei bestehenden Anlagen alle relevanten Prüfdaten nicht nur durchgängig dokumentiert werden, sondern zeitgleich an alle Steuerungs-, Kontroll-, Qualitätssicherungssysteme oder ERP übermittelt werden. Die miteinander kommunizierenden Systeme stoppen bei nicht tolerierbaren Abweichungen den Produktionsablauf, bevor die Bauteile verarbeitet werden. Nachbearbeitungskosten und Ausschuss werden minimiert. Mit dieser Möglichkeit der unmittelbaren Interaktion und Integration der verschiedenen Systeme erfüllt ThreadGauge alle Anforderungen und Erwartungen von Industrie 4.0, die durch das Zusammenwachsen und die gegenseitige kybernetische Steuerung  von Informations- und Fertigungstechnik gekennzeichnet ist und so neue Effizienzpotenziale eröffnet.

Rückfragen: josef.krumbachnerbaybgde, Tel. 089 122280-172 

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