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15.05.2019

Engergiesparender Magnetheizer mit Hochtemperatur-Supraleitern von unserem Portfolio-Unternehmen THEVA

News aus unserem Portfolio-Unternehmen THEVA. Bei der Herstellung von Metallhalbzeugen und -produkten werden jährlich mehrere tausend Megawattstunden Strom verbraucht. Auch der CO2-Ausstoß ist nicht unerheblich. Extreme Einsparungen durch Wirkungsgrade von 70 Prozent verspricht ein „robuster und wartungsarmer Magnetheizer (RoWaMag)“, den die Firma THEVA in den kommenden drei Jahren im Verbund mit den Firmen Bültmann GmbH, Beck Maschinenfabrik GmbH und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) / Institut für Technische Physik (ITEP) entwickeln will. Die BayBG ist seit 2012 bei der hoch innovativen THEVA GmbH engagiert. Das Unternehmen fertigt mit seiner patentierten Produktionstechnik Hochtemperatur-Supraleiter für den verlustfreien Transport extrem hoher elektrischer Ströme. Das BMWi hat den Projektantrag für das Verbundforschungsvorhaben bewilligt. Es sind extreme Stromeinsparungen bei der Metallwarmumformung zu erwarten.

THEVA-Chef Dr. Werner Prusseit: „Wir freuen uns sehr, dass wir an diesem vielversprechenden Projekt mitarbeiten können. Es kann die Produktionseffizienz deutlich steigern und damit den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen stark senken." Konkret könnten allein die 160 Strangpressanlagen der deutschen Aluminiumindustrie pro Jahr bei der Verarbeitung von 800.000 Tonnen Aluminium 55.000 MWh Strom und somit 30 Prozent einsparen. Dies entspricht der jährlichen Stromerzeugungskapazität von 14 mittelgroßen Windkraftanlagen. Der CO2-Ausstoß würde pro Jahr um über 30.000 Tonnen sinken.
THEVA ist im Projekt für die Fertigung des Hochtemperatur-Supraleiters und die
Entwicklung der Magnetspule verantwortlich.

Drei Mitarbeiter von THEVA in der Fertigung