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09.04.2015

Zahl der BayBG-Beteiligungspartner steigt auf 497 Unternehmen

Die BayBG hat sich in ihrem Geschäftsjahr 2013/2014 bei 99 Unternehmen (Vorjahr: 93) mit 41,7 Mio. Euro (Vorjahr: 44,1 Mio. Euro) neu mit Beteiligungskapital engagiert. Die Zahl der Beteiligungsunternehmen stieg damit auf 497 Unternehmen (Vorjahr: 481), in die die BayBG insgesamt 315,1 Mio. Euro (Vorjahr: 321,5 Mio. Euro) investiert hat, so die BayBG bei der Vorstellung ihrer Jahresbilanz in München (09.04.).

„Damit setzt sich der Trend zunehmender Neuabschlüsse weiter fort. 2010 belief sich die Zahl der Neuengagements noch auf 78 Unternehmen“, resümierte Sonnfried Weber, Sprecher der BayBG-Geschäftsführung: „Auch der etwas kleinere Mittelstand entdecke Beteiligungskapital immer mehr als Finanzierungsalternative für sich. Im Durchschnitt ist die BayBG, die stille und offene Beteiligungen von 10.000 Euro bis zu 7 Mio. Euro anbietet, mit 630.000 Euro pro Beteiligungsunternehmen engagiert, bei zwei Drittel der Unternehmen überschreitet das Engagement nicht die 500.000-Euro-Grenze. Das zeige die konsequente Mittelstandsorientierung der BayBG, deren Beteiligungsnehmer mit circa 50.000 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 8,9 Mrd. Euro realisieren. „Diese Zahlen belegen nicht nur die betriebswirtschaftliche, sondern auch die volkswirtschaftliche Bedeutung der BayBG“, betont Weber.

Auch wenn die Banken derzeit Kredite sehr offensiv vergeben, sieht sich die BayBG nicht als unmittelbare Konkurrenz zu den Kreditinstituten, sondern als Partner. „Beteiligungskapital ist kein Kredit, es hat eine ganz andere Qualität. Es steht ohne dinglichen Sicherheiten im Risiko, erhöht die Bonität der Unternehmen und verringert so das Risiko der Banken. Somit werden mit Beteiligungskapital vielfach erst die Voraussetzungen für einen Kredit geschaffen. „Diese Vorteile wissen Unternehmen wie Banken zu schätzen“, so Weber und zitiert die GfK-Imagestudie 2014, die eine rekordverdächtige Kundenzufriedenheit zum Ergebnis hatte: 75 Prozent würden die BayBG sofort weiterempfehlen, nur 2 Prozent äußerten sich kritisch. „Das ist einer der besten Werte“, so die GfK, „den wir jemals gemessen haben“.

Der Schwerpunkt der BayBG-Engagements lag auch im vergangenen Jahr wieder auf der Finanzierung von Wachstumsprojekten, z.B. Kapazitätserweiterungen, die Einführung neuer Produkte oder die Umsetzung einer Internationalisierungsstrategie. Rund die Hälfte, über 20 Mio. Euro, der Neuengagements entfielen auf solche Wachstumsfinanzierungen. So engagierte sich die BayBG bei der niederbayerischen HAIX GmbH, Mainburg, deren Sicherheitsschuhe u.a. die Feuerwehr von Manhattan bei ihren Einsätzen trägt.

Ein Rekordjahr hat der Bereich Unternehmensnachfolge realisiert, der insbesondere für Management-Buy-outs (MBO) oder Management-Buy-ins (MBI) steht: 9 Mio. Euro wurden neu in mehrere Unternehmen investiert, z.B. in die Oberpfälzer PEKU Folien GmbH, Neumarkt. Die BayBG realisierte ebenso Venture Capital-Investments, so zum Beispiel bei dem oberbayerischen Arzneimittelhersteller AMW GmbH, Warngau.

Neben den Neuengagements vermeldet die BayBG auch einige erfolgreiche Exits. So hat zum Beispiel die an der London Stock Exchange gelistete Vectura Group plc das Medizintechnikunternehmen Activaero gekauft. Die BayBG war 2005 der erste institutionelle Investor bei dem Start-up-Unternehmen.

Die BayBG biete auch in Zukunft mit ihrer industrie- und bankenneutralen Aufstellung eine langfristige, krisenunabhängige Finanzierung, so Weber. Die ersten Monate des Geschäftsjahres 2014/2015 hätten sich zufriedenstellend entwickelt, die BayBG rechne daher auch für das laufende Jahr mit Neuabschlüssen von rund 40 Mio. Euro.

Rückfragen: josef.krumbachnerbaybgde, 089 122280-172

 

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