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Added Value
Wertzuwachs, der durch Einbringen von Management-Know-how und die Betreuung seitens der Beteiligungsgesellschaft erzielt wird. Wenngleich sich die BayBG nicht in das operative Tagesgeschäft einmischt, unterstützt die BayBG ihre Partnerunternehmen als unternehmerischer Sparringspartner und bringt ihr Beratungs-Know-how ein.

BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft
Die 1972 gegründete BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft ist mit 500 Partnerunternehmen, in die sie mehr als 300 Mio. Euro investiert hat, der bayerische Marktführer unter den am Mittelstand orientierten Beteiligungsgesellschaften. Die banken- und industrieneutrale BayBG bietet stille Beteiligungen und offene, Mezzanine, Venture Capital und Private Equity. Sie begleitet Innovations- und Investitionsvorhaben. Bei der Regelung eines Gesellschafterwechsels oder der Unternehmensnachfolge bringt sie im Rahmen eines Management Buy-outs (MBO) oder eines Management-Buy-ins (MBI) Beteiligungskapital in die Firma ein. Sie begleitet auch Unternehmen auch in Turnaround und Restrukturierungssituationen.  

Bayerische Mittelstandsgespräche
Diskussions- und Informationsreihe von BayBG und IHK in München und Nürnberg. 

Benchmark
Ein aus dem Marketing übernommener Begriff, der eine "Referenzgröße" oder einen "Anhaltspunkt" bezeichnet. Im Börsenjargon werden Indizes oft auch "Benchmark" genannt.

Berichte, Betriebe, Beteiligungen
Monatlich erscheinender digitaler Kurz-Newsletter der BayBG, der in komprimierter Form über Mittelstand, Beteiligungen, BayBG und Partnerunternehmen berichtet. Abonnement.

Beteiligungskapital
Eigenkapital von externen Kapitalgebern. Es wird zwischen offener (direkter) Beteiligung (= enge Definition) und mezzaninen Beteiligungsformen (= weitere Definition), z.B. stille Beteiligungen (s. dort). 

Bridge-Finanzierung 
Überbrückungsfinanzierung oder auch Zwischenfinanzierung. Finanzielle Mittel - in Form von Venture Capital, Private Equity, stillen Beteiligungen (Mezzanine) - werden einem Unternehmen zur Vorbereitung des Börsengangs oder vor einer Firmenübernahme vor allem mit dem Ziel der Verbesserung der Eigenkapitalquote zur Verfügung gestellt werden. Die BayBG hat bereits mehrere Firmen im Vorfeld eines Börsengangs mit einer Brückenfinanzierung begleitet.

Business Angel
Vermögende Privatpersonen, die Forschungen oder Erfindungen finanzieren.

Businessplan
Auch Geschäftsplan. Darstellung eines neuen Geschäftsvorhabens. Hilfsmittel bei der Akquisition von Geldgebern, wie Beteiligungsgesellschaften. Nicht nur während der Unternehmensgründung übernimmt der Businessplan eine wichtige Funktion, sondern auch später bei der Unternehmensführung.

Buy-back
Exitvariante (s. Exit), bei der die Anteile durch die Altgesellschafter zurückgekauft werden. Bei der mittelstandsorientierten BayBG die am meisten verbreitete Exitvariante. 

BVK
Der Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften ist der Branchenverband auf nationaler Ebene.

Co-Venturing
Gemeinsame Finanzierungsrunden an einem Unternehmen durch mehrere Investoren. Von der BayBG regelmäßig umgesetzt, insbesondere bei Venture Capital-Engagements. Vielfach aber auch bei Management-Buy-out (MBO) oder Management-Buy-in (MBI).    

Corporate Venturing
Venture Capital-Finanzierungen durch Industrieunternehmen bzw. deren eigene Venture Capital-Gesellschaften, die vorrangig strategisches Konzerninteresse verfolgen.

Due Diligence
Die Prüfung und Bewertung eines potenziellen
Beteiligungspartnerunternehmens als Grundlage für die Investmententscheidung.

Early Stage
Finanzierung in den Frühphasen eines Unternehmens. Wenngleich die BayBG keine ganz frühe Finanzierung realisiert (s. Seed), so engagiert sie sich regelmäßig in Form einer Venture Capital-Beteiligung bei Start-up-Unternehmen, die den proof of concept bereits erbracht haben und erste Umsätze realisieren.

EVCA
Die European Venture Capital Association ist der Branchenverband der Beteiligungsgesellschaften auf europäischer Ebene.

Exit
Ausstieg einer Beteiligungsgesellschaft bei einem Portfoliounternehmen. Mögliche Exitvarianten: Rückkauf der Beteiligung durch das Portfoliounternehmen, Börsengang (IPO), Verkauf an einen strategischen Käufer (s. Trade Sale) oder eine andere Beteiligungsgesellschaft (Secondaries). Die ungünstigste Variante des Exits ist der Ausfall des Unternehmens.  

Expansionsbeteiligung
Wachstums- oder Expansionsbeteiligungen ermöglichen den Unternehmen die Umsetzung von zusätzlichen Investitionen, Produktdiversifikationen, Marktausweitung, Internationalisierung und/oder die Vergrößerung des "working capitals". Rund 70 Prozent des BayBG-Portfolios entfallen auf solche Wachstumsfinanzierungen. BayBG-Wachstum

Fundraising
Einwerben von Kapital. Startphase eines Fonds von Eigenkapitalinvestoren, in der institutionelle, industrielle oder private Anleger dafür gewonnen werden, Fondsanteile zu zeichnen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Beteiligungsgesellschaften finanziert sich die BayBG nicht über unmittelbare Fondseinlagen, sondern ist als industrie- und bankenneutrale Gesellschaft aufgestellt. Der Vorteil hierbei: Die BayBG unterliegt nicht irgendwelchen kurzfristigen Gewinnmaximierungs- und Exitinteressen ihrer Kapitalgeber.

Gesellschafterdarlehen
Form von Mezzanine-Kapital, bei dem ein Gesellschafter dem Unternehmen, meist parallel zu einer Eigenkapitalinvestition, ein Darlehen gewährt.

Genussrecht 
Eine Form von Mezzanine-Kapital. Vermögensrecht, das in Form eines Genussscheins verbrieft wird und berechtigt am Gewinn und/oder Liquidationserlös eines Unternehmens teilzuhaben.

Hands-off 
Nach Bereitstellung von Eigenkapital hält sich das Beteiligungsunternehmen aus dem operativen Tagesgeschäft heraus. 

Hands-on
Aktive Betreuung und Begleitung. Der Investor zielt auf eine Wertsteigerung durch aktive Unterstützung des Managements.

IPO
Initial Public Offering (=Börsengang). Im angloamerikanischen Raum Bezeichnung für die öffentliche Erstemission von Anteilen junger und mittelständischer Unternehmen.

Kombinierte Beteiligung
Kombination aus stiller und offener Beteiligung, um die Vorteile der jeweiligen Beteiligungsart zu optimieren.

Later Stage
Spätphasenfinanzierung. Finanzierung von Expansionen, Gesellschafterwechsel, Unternehmensnachfolge, Bridge-Finanzierungen (s. Early Stage).  

LBO
Leveraged-Buy-out. Überwiegend fremdkapitalfinanzierte Unternehmensübernahme.

Lead Investor
In einem Syndikat von Venture Capital oder Private Equity-Gesellschaften der Investor meist mit dem größten Anteil, der sowohl die Organisation der Finanzierung als auch die Betreuung übernimmt. BayBG übernimmt bei ihren Engagements des Öfteren die Position eines Lead-Investors, insbesondere bei Venture Capital-Investments agiert sie vielfach aber auch als Co-Investor.

MBGen Mittelständische Beteiligungsgesellschaften
In allen Bundesländern vertretene Beteiligungsgesellschaften, die ihren Investitionsfokus auf mittelständische Unternehmen legen. Je nach Bundesland werden Wachstum, Nachfolge, Innovation, Existenzgründung und Turn-around-Vorhaben mitfinanziert. Die MBGen beteiligen sich in der Regel mit einer stillen Beteiligung (Mezzanine). Die BayBG engagiert sich aber auch mit offenen Beteiligungen - Venture Capital, Private Equity. Aber auch in diesem Fall nur mit einer Minderheitsbeteiligung.

MBI
Management Buy-in. Übernahme eines Unternehmens durch firmenexterne Manager. Die BayBG begleitet MBIs, z.B. Chrosziel GmbH.   

MBO
Management-Buy-out. Übernahme eines Unternehmens durch das vorhandene Firmenmanagement. Die BayBG ermöglicht mit ihren stillen und offenen Beteiligungen (Private Equity) regelmäßig erfolgreiche MBOs. BayBG-Unternehmensnachfolge.  

Mezzanine
Finanzierungsform zwischen Eigen- und Fremdkapital. Besitzt Eigenschaften von beiden: Es zählt zum wirtschaftlichen Eigenkapital, der Kapitalgeber erhält aber keine Unternehmensanteile. Steuerlich ist es Fremdkapital. zu den mezzaninen Finanzierungsformen zählen z.B. Nachrangdarlehen, Genussrechte und stille Beteiligungen. Stille Beteiligungen bilden das traditionelle Rückgrat des BayBG-Portfolios.

Milestones
Fest vereinbarte Ziele, bei deren Erreichen z. B. weiteres Kapital fließt.

Nachrangdarlehen
Ein nachrangiges Darlehen ist im Verhältnis zu anderen Gläubigern mit einem Rangrücktritt versehen. Eine Rangrücktrittserklärung bewirkt, dass die Ansprüche der Gläubiger im Falle einer Liquidation, einer Insolvenz oder eines Nachlassverfahrens während der Laufzeit des Darlehens hinter den Ansprüchen einiger oder aller anderen Gläubiger zurück treten.

NewCo
Erwerbergesellschaft: zeitlich begrenzte Gesellschaft zum Erwerb eines Unternehmens, z.B. im Rahmen eines MBO/MBI. 

Offene Beteiligung 
Direkte Beteiligung an einem Unternehmen durch Übernahme von Unternehmensanteilen (Private Equity). Die BayBG ist bei rund 70 Unternehmen in offener Form engagiert, z.B. Esterer Gießereien.

Portfolio 
Summe des gesamten in Beteiligungen angelegten Kapitals einer Beteiligungsgesellschaft, der Beteiligungsbestand in den Büchern. Die BayBG ist mit einem Volumen von mehr als 300 Mio. Euro bei rund 500 Unternehmen engagiert.   

Private Equity
Im Amerikanischen ein Oberbegriff für alle Eigenkapital-Anlageformen, z.B. Venture Capital oder Direktbeteiligungen. 
Im deutschsprachigen Raum wird unter Private Equity meist die Übernahme von Anteilen an seit längerer Zeit bestehenden Unternehmen verstanden.

ROI
Return on Investment, Gewinn aus Ausschüttungen und der Veräußerung einer Beteiligung.

Seed
Finanzierung der Ausreifung und Umsetzung einer Idee in verwertbare Resultate, bis hin zum Prototyp, auf deren Basis ein Geschäftskonzept für ein zu gründendes Unternehmen erstellt wird. Einzige Unternehmensphase die von der BayBG nicht unmittelbar begleitet wird (s. Start-up). 

Smart Money
Mit dem Kapitalfluss verbundener zusätzlicher Nutzen, den die Beteiligungsgesellschaft dem Unternehmen durch immaterielle Unterstützung gewährt. Die BayBG unterstützt ihre Partnerunternehmen auch durch Beratungsleistungen und ihrem breiten Netzwerk.

Spin-off
Ausgliederung und Verselbständigung einer Abteilung oder eines Unternehmensteils aus einer Unternehmung/einem Konzern. Spin-Offs bieten Unternehmen die Möglichkeit, durch Umwandlung eines Unternehmensteils in eine Beteiligung kurzfristig Kapital zu erlangen. Die BayBG begleitet regelmäßig solche Spin-offs, z.B. bei der Erlangener IZT, eine Fraunhofer-Ausgründung. 

Start-up
Frühphasenfinanzierung. Das Unternehmen hat die Gründungsphase bereits abgeschlossen, ist aber erst seit kurzem auf dem Markt und hat seine Produkte noch nicht oder nicht in größerem Umfang vermarktet.

Stille Beteiligung
Langfristige, mezzanine Finanzierungsform. Flexibel gestaltbar, was Laufzeit Rückzahlung, Konditionen betrifft. Eine stille Gesellschaft tritt nach außen nicht in Erscheinung. Jährlich realisiert die BayBG rund 80 neue stille Beteiligungen.

Track Record
Erfolgs- und Erfahrungsgeschichte einer Beteiligungsgesellschaft bzw. eines Unternehmens oder auch eines Managers, Unternehmers. Die BayBG hat seit ihrer Gründung 1972 rund 2.000 mittelständische Unternehmen begleitet.

Trade Sale
Verkauf von Unternehmensanteilen an einen strategischen Investor. 

Turn-around
Finanzierung eines Unternehmens, das sich nach Überwindung von Schwierigkeiten (z.B. Absatzproblemen) wieder aufwärts entwickeln soll. Die BayBG realisiert regelmäßig Turnaround-Beteiligungen. BayBG-Turn-around.

Venture Capital (VC)
Wagniskapital. Wird zur Finanzierung technologiegetriebener Unternehmensgründungen und zur Folgefinanzierung eingesetzt. Der BayBG-Geschäftsbereich Venture Capital steht für die unmittelbaren VC-Aktivitäten der BayBG.

Window-on-Technology
Bevorzugtes Interesse eines Industriekonzerns, der sich über Venture Capital Zugang zu neuen Technologien verschaffen will.